Brigitte Grahsl
Ich wohne mit meiner Familie in Wien. Vor der Geburt meiner Kinder habe ich als Englischlehrerin an einer Wiener AHS unterrichtet, in meiner Karenzzeit begann ich dann mich intensiv mit Klimakommunikation zu beschäftigen. Ich engagierte mich bei den Parents for future, dem Klimavolksbegehren und startete diesen Blog. Dabei geht es nicht um Klimawissenschaft an sich, sondern darum, wie man andere Menschen für Klimaschutz begeistern kann. Ich arbeite nun für klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des BMK und veranstalte gemeinsam mit dem Verein Hallo Klima! Workshops und Vorträge zu Klimakommunikation. Wie alle Eltern möchte ich das Beste für meine Kinder, und dazu gehört auch ein stabiles Klima, das ihnen erlaubt in Frieden aufzuwachsen und ihre Talente zu entfalten.
September 2, 2021 um 6:01 am
Ein spannendes Thema in diesem Kontext sind Tempolimits. Sie führen schnell zu CO2 Einsparungen und tun nicht weh. Aber sogar wenn es um Sicherheit geht (Schulweg ohne Gehsteig) bekommt man bei einer Forderung nach Limit 30 die Antwort Zitat „Die Leute haben ein Recht auf ihren 50er“. An solchen Aussagen sieht man doch es geht oft nicht einmal um echten Verzicht und das regt mich wirklich auf.
September 3, 2021 um 8:34 am
Danke für den spannenden Kommentar! Es ist ganz klar, dass sich viele unserer Verhaltensweisen ändern müssen werden, und dass diese Verhaltensänderungen vor allem durch geänderte Rahmenbedingungen schaffbarer werden: ein viel bessere Infrastruktur für aktive Mobilität (also Radfahren, Roller, Scooter, zu Fuß gehen), Obergrenzen für die Zahl der Autos in der Stadt (wie es bereits in Singapur der Fall ist), oder auch für deren Größe, und flächendeckende Tempo-30 Zonen gehören auf jeden Fall dazu (ganz tolle Beispiele und Quellen dazu gibt es bei http://www.oekoroutine.de). Ich persönlich hätte Tempo 30 nicht Verzicht genannt, da sich alle daran halten müssen, aber das ist wohl Interpretationssache…