Ich bin Übersetzerin, Lektorin, Leiterin von Schreibworkshops und Mutter einer Tochter. Beruflich und privat habe ich mich der Vermittlung verschrieben.
Schon lange beschäftige ich mich auch mit der Frage, wie man im Alltag nachhaltig leben kann. Ich bin überzeugt, dass die kleinen Schritte vieler Menschen auch etwas bewirken können. Meiner Tochter möchte ich den Bezug zur Natur und zum Lauf der Jahreszeiten vermitteln, und ich möchte dazu beitragen, dass diese Natur auch noch bestehen kann, wenn sie einmal groß ist.
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September 2, 2021 um 5:47 am
Hallo! Dein Artikel spricht mir aus der Seele! Manchmal hat man Vorstellungen und bei genauerer Betrachtung wird es so kompliziert. Das Heizungsthema begleitet auch uns wir heizen mit einem Kachelofen, zu Beginn dachten wir das reicht nicht und haben Infrarot Paneele installiert. Mittlerweile haben wir gesehen, dass Außenjalousien ein super Tool nachts sind und außerdem war unsere frühere Wohnung definitiv zu stark geheizt. Heute ist unser Traum dieses Haus in Zukunft zu einem Haus mit drei energieeffizienten Wohneinheiten umzubauen und daraus ein Mehrgenerationenhaus mit den Familien unserer beiden Söhne zu machen. Aber das ist derzeit noch sehr viel Phantasie weil sie noch relativ jung sind. Wir versuchen aber bewusst darüber zu sprechen und ihnen nicht zu vermitteln, dass sie nur dann etwas erreicht haben wenn sie ein eigenes Haus und Auto haben, was in meiner Generation oft das Leitmotiv war. Danke für deinen tollen Artikel, er regt wirklich zum Nachdenken an!
September 4, 2021 um 2:09 pm
Liebe Melanie, danke für deinen Input! Ich finde mich da total wieder.
Das Gute: Sicher lassen sich bei jedem Haus Details finden, die man verändern/verbessern kann. Wir haben z.B. (leider) keinen Kachelofen, aber einen alten Sparherd im Keller, Holz zum Heizen wäre vorhanden. Außenjalousien finde ich auch prima zur Temperaturregulation, sie helfen sowohl Hitze als auch Kälte abzuhalten.
Da unser Haus für unsere Kernfamilie sehr groß ist, steht auch bei uns zur Debatte, entweder einen Elternteil (vorübergehend) bei uns wohnen zu haben oder – später – eine eigene Wohneinheit für ein Kind abzuteilen. Im Moment ist beides (noch) kein Thema. Wir finden es aber auch ganz wichtig, Kindern mitzugeben, dass „etwas erreichen“ nichts mit Besitz zu tun haben muss, am allerwenigsten mit einem Auto.
Unser Traum wäre ja, zusätzlich zu ein paar Solarpaneelen fürs Warmwasser, eine Fotovoltaik-Anlage, die dann auch eine Heizung antreibt. Im Moment lässt sich das leider nicht so realisieren, wie wir es gerne hätten – zu aufwändig. Das hat uns erst mal frustriert. Umso mehr freut mich dein Kommentar, der zeigt, dass anderen ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen. Und ich bin für Tipps und Anregungen immer offen!
Oktober 18, 2021 um 11:40 am
Zum Thema „ökologisch wohnen“ und zur Fragestellung, ob Stadt, Land oder das Dazwischen die umweltverträglichste Wohngegend sind, gibt es auch hier ein paar Impulse:
https://orf.at/stories/3229276/
Auch hier sehe ich keine eindeutige oder pauschale „Lösung“. Wieder einmal gilt wohl, dass jede*r für sich selbst abwägen muss, was mit der jeweils eigenen Lebenssituation am besten vereinbar ist.